Aktuelles

Radschnellweg RS4 – Letzte Phase des Reallabors in Kohlscheid

 
Aktuelle Information der Stadt Herzogenrath (Link):
 
 
Im Zuge der Errichtung des Radschnellwegs RS4 sollen innerhalb des Stadtteils Kohlscheid Fahrradstraßen eingerichtet werden. Gemäß dem mehrheitlichen Beschluss der Mitglieder des Ausschusses für Mobilität, Sicherheit und Ordnung vom 17.03.2022 (Drucksachen-Nr. V/2014/005-E14) soll eine zukünftige Verkehrsführung zunächst in einem sog. „Reallabor“ erprobt werden.

Diese laufenden Verkehrsversuche in der Raiffeisen- und Mühlenstraße in Herzogenrath-Kohlscheid gehen nun in die letzte Phase über. Hierzu ist vom kommenden Freitag, den 08.07., bis Montag, den 01.08., die Vollsperrung beider Straßen vorgesehen. (Hintergrund: Im Vorfeld der Trassenfestlegung des Radschnellwegs RS4 ist seitens der Politik beschlossen worden, die Verkehrsführungen des restlichen Straßennetzes versuchsweise zu sperren, um Erhebungen bzgl. der geänderten Verkehrsströme durchführen zu können und darauf aufbauend eine verträgliche Verkehrsführung zu finden.)

Im Detail wird die Raiffeisenstraße an der Kreuzung mit der Mühlen- und Rembrandtstraße vollgesperrt. Das Erreichen aller Anlieger der Raiffeisenstraße ist dann nur noch aus Richtung Feldstraße/Honigmannstraße (Roermonder Straße) möglich. Die benachbarte Mühlenstraße wird auf Höhe der Einmündung Raffaelstraße ebenfalls vollgesperrt. Der untere Abschnitt der Mühlenstraße (von der Forensberger Straße kommend) wird zur Sackgasse. An der genannten Einmündung Mühlenstraße/Raffaelstraße kann von der Mühlenstraße (aus Richtung Nordstraße/Markt kommend) nur noch rechts in die Raffaelstraße abgebogen werden (und umgekehrt).

An den wichtigen Zufahrtsstraßen weisen Schilder auf die veränderte Verkehrssituation hin.

Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihre Erfahrungen und Eindrücke aus dem Verkehrsversuch mitteilen, um diese im Ergebnis dem Ausschuss zur endgültigen Entscheidung alsdann vorzulegen. Gerne können Sie sich hierzu direkt an die Straßenverkehrsbehörde wenden: strassenverkehrsbehoerde@herzogenrath.de.

Wir bedanken uns bereits schon jetzt für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe.

 

L231: Neubau der Radvorrangroute Horbacher Straße in Aachen (03/2022)

Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ville-Eifel plant, auf dem Stadtgebiet Aachen eine Radvorrangroute neu zu bauen. Diese verläuft parallel zur L231 Horbacher Straße, vom Ortsausgang Aachen Richterich bis an den Grenzübergang Locht zu den Niederlanden. Die angrenzende Ortsdurchfahrt Horbacher Straße in Aachen-Richterich und die mittig gelegene Ortsdurchfahrt Aachen-Horbach sind ebenfalls Abschnitte der Radvorrangroute. Für diese ist jedoch die Stadt Aachen als Baulastträgerin zuständig, daher sind sie nicht Inhalt dieser Projektpräsentation.

Radvorrangrouten (RVR) sind eine recht neue Kategorie in der deutschen Radverkehrsinfrastruktur. Neben den „normalen“ Radwegen, die als Mindestangebot für den Radverkehr heute mit einer Standardbreite von 2,50 m gebaut und außerorts meist als gemeinsame Geh-/Radwege ausgewiesen werden, gibt es noch Radschnellwege als hochwertigsten Standard und Radvorrangrouten, die zwischen einem Radschnellweg und einem Standardradweg angesiedelt sind. Siehe dazu auch die allgemeinen Erläuterungen hier: www.strassen.nrw.de/de/wir-bauen-fuer-sie/projekte/radwege/radvorrangrouten.html

Im Rahmen der Erstellung der Machbarkeitsstudie zum Radschnellweg Euregio wurden zwei Varianten für die Verbindung zwischen Aachen-Richterich und dem Grenzübergang Locht / dem Übergang auf die Snelvietsroute Heerlen untersucht. Da das auf deutscher Seite ermittelte Potential für diesen Streckenabschnitt nicht für den Ausbaustandard einer Radschnellverbindung ausreicht, die Route aber dennoch regional bedeutend ist und ein erhöhtes Potentiale aufweist, besteht nun das Vorhaben, diese Strecke als Radvorrangroute entsprechend den Regelungen der neuen „Hinweise für Radschnellverbindungen“ (H RSV 2021) der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen auszubauen.

Weitere Unterlagen und Informationen dazu finden Sie auf der Projektseite des Landesbetriebes:

L231: Radvorrangroute Horbacher Straße in Aachen | Straßen.NRW

01/2022 – Neue interaktive Kartendarstellung (in Arbeit)

Es geht (endlich) nach außen sichtbar weiter. Für die bevorstehende Beteiligungen im Rahmen der Offenlage im LinienfindungsverfahrenAnfang 2023 sowie nachfolgender Planungsphasen wurde eine interaktive Karte (Projektatlas) beauftragt. Die Arbeiten daran haben im Frühjahr 2022 begonnen.

Auf dieser Kartendarstellung werden die Varianten der Linienfindung und nach Abschluss der Linienfindung – mit und mit – die Planungen der einzelnen Abschnitte des RS4 und der Radvorrangroute nach Locht entlang der Horbacher Straße (L 231) eingearbeitet. Hierzu werden die Straßen- und Bauwerksplanungen visualisiert und mit Vorher-Nachher-Bildern in die Karte – sowohl aus der Boden- als auch der Luftbild-Perspektive in 3D eingebunden.

Derzeit gehen wir davon aus, dass Ende 2022 eine erste Version des Projektatlasses online gehen wird.

Aktueller Projektstand 09/2021

Perspektivisch wird die detaillierte technische Planung in Abschnitten mit jeweils eigenem Verkehrswert unterteilt. Die Streckenabschnitte, für die schneller das Baurecht erlangt werden kann, sollen anschließend zeitnah baulich umgesetzt werden. So wird der RS4 sukzessive bis zu seiner kompletten Fertigstellung dem Radverkehr zur Verfügung gestellt und einen Beitrag zum Mobilitätswandel leisten.

Nach wie vor (09/2021) erfolgt die Bearbeitung, Ergänzung und Anpassung der Unterlagen zur Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) auf die aktuell gültigen Anforderungen und Richtlinien des Landesbetriebes. Diese sind wesentlicher Bestandteil der Unterlagen im Rahmen der Fertigstellung der Linienfindungsunterlagen. Erst mit Vorlage dieser Unterlagen können die weiteren Schritte des Linienfindnungsverfahrens erfolgen.

In den jeweiligen politischen Ausschüssen der StädteRegion und Stadt Aachen wurde u.a. im September 2020 über den aktuellen Sachstand und das weitere Vorgehen berichtet.

Im September 2020 wurde der Entwurf des technischen Berichtes der Linienfindungsunterlagen zur Vorprüfung an den Betriebssitz des Landesbetriebs Straßenbau NRW in Gelsenkirchen übergeben.

Im Juni 2019 ist das Projekt an den Landesbetrieb Straßenbau übergegangen und es wurde zwischen Land, StädteRegion Aachen, der Stadt Aachen und der Stadt Herzogenrath eine Planungsvereinbarung für den Radschnellweg abgeschlossen. Daraus resultieren die Vorbereitungen und Arbeitenfür das  das Linienfindungsverfahren.

Linienfindungsverfahren

Hierbei wird eine technisch-umweltfachliche Untersuchung  der möglichen Linienführungen durchgeführt und eine Vorschlagsvariante ausgearbeitet. Im Anschluss erfolgt eine Anhörung der Bürger und Behörden. Das Landesverkehrsministerium wird nach Abwägung aller Belange die am besten geeignete Linie bestimmen. Diese bildet die Grundlage der anschließenden Entwurfsbearbeitung.

Wer ist für Planung und Bau des Radschnellwegs zuständig?

Das Land Nordrhein-Westfalen wird Baulastträger des Radschnellwegs in folgenden Abschnitten sein:

Die Stadt Aachen wird Baulastträger in den Ortsdurchfahrten in Aachen.

Beide Städte sind zudem Baulastträger der Anbindungsstrecken an den Radschnellweg.

Fachinformationen Radschnellwege des Landes NRW

RS4

Offizielle Projekthomepage beim Landesbetrieb

https://www.radschnellwege.nrw/rs4-radschnellweg-euregio

Auf der folgenden Seite gibt es zahlreiche Fachinformationen zu

Radschnellwege des Landes NRW

inkl. den offiziellen Logos…

https://www.radschnellwege.nrw/fileadmin/user_upload/logos2019/Logo_RS4_Kasten_RGB.svg