Aktueller Projektstand 12/2020

Perspektivisch wird die detaillierte technische Planung in Abschnitten mit jeweils eigenem Verkehrswert unterteilt. Die Streckenabschnitte, für die schneller das Baurecht erlangt werden kann, sollen anschließend zeitnah baulich umgesetzt werden. So wird der RS4 sukzessive bis zu seiner kompletten Fertigstellung dem Radverkehr zur Verfügung gestellt und einen Beitrag zum Mobilitätswandel leisten.

Aktuell (12/2020) erfolgt die Bearbeitung und Ergänzung der Unterlagen zur Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) im Rahmen der Fertigstellung der Linienfindungsunterlagen.

In den jeweiligen politischen Ausschüssen der StädteRegion und Stadt Aachen wurde im September 2020 über den aktuellen Sachstand und das weitere Vorgehen berichtet.

Im September 2020 wurden  der Entwurf der Linienfindungsunterlagen zur Vorprüfung an den Betriebssitz des Landesbetriebs Straßenbau NRW in Gelsenkirchen übergeben.

Im Juni 2019 haben der Landesbetrieb Straßenbau, StädteRegion Aachen, der Stadt Aachen und der Stadt Herzogenrath eine Planungsvereinbarung für den Radschnellweg abgeschlossen. Als nächster Schritt wird zurzeit das Linienfindungsverfahren vorbereitet.

Linienfindungsverfahren

Hierbei wird eine technisch-umweltfachliche Untersuchung  der möglichen Linienführungen durchgeführt und eine Vorschlagsvariante ausgearbeitet. Im Anschluss erfolgt eine Anhörung der Bürger und Behörden. Das Landesverkehrsministerium wird nach Abwägung aller Belange die am besten geeignete Linie bestimmen. Diese bildet die Grundlage der anschließenden Entwurfsbearbeitung.

Wer ist für Planung und Bau des Radschnellwegs zuständig?

Das Land Nordrhein-Westfalen wird Baulastträger des Radschnellwegs in folgenden Abschnitten sein:

Die Stadt Aachen wird Baulastträger in den Ortsdurchfahrten in Aachen.

Beide Städte sind zudem Baulastträger der Anbindungsstrecken an den Radschnellweg.