L231: Neubau der Radvorrangroute Horbacher Straße in Aachen (03/2022)

Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ville-Eifel plant, auf dem Stadtgebiet Aachen eine Radvorrangroute neu zu bauen. Diese verläuft parallel zur L231 Horbacher Straße, vom Ortsausgang Aachen Richterich bis an den Grenzübergang Locht zu den Niederlanden. Die angrenzende Ortsdurchfahrt Horbacher Straße in Aachen-Richterich und die mittig gelegene Ortsdurchfahrt Aachen-Horbach sind ebenfalls Abschnitte der Radvorrangroute. Für diese ist jedoch die Stadt Aachen als Baulastträgerin zuständig, daher sind sie nicht Inhalt dieser Projektpräsentation.

Radvorrangrouten (RVR) sind eine recht neue Kategorie in der deutschen Radverkehrsinfrastruktur. Neben den „normalen“ Radwegen, die als Mindestangebot für den Radverkehr heute mit einer Standardbreite von 2,50 m gebaut und außerorts meist als gemeinsame Geh-/Radwege ausgewiesen werden, gibt es noch Radschnellwege als hochwertigsten Standard und Radvorrangrouten, die zwischen einem Radschnellweg und einem Standardradweg angesiedelt sind. Siehe dazu auch die allgemeinen Erläuterungen hier: www.strassen.nrw.de/de/wir-bauen-fuer-sie/projekte/radwege/radvorrangrouten.html

Im Rahmen der Erstellung der Machbarkeitsstudie zum Radschnellweg Euregio wurden zwei Varianten für die Verbindung zwischen Aachen-Richterich und dem Grenzübergang Locht / dem Übergang auf die Snelvietsroute Heerlen untersucht. Da das auf deutscher Seite ermittelte Potential für diesen Streckenabschnitt nicht für den Ausbaustandard einer Radschnellverbindung ausreicht, die Route aber dennoch regional bedeutend ist und ein erhöhtes Potentiale aufweist, besteht nun das Vorhaben, diese Strecke als Radvorrangroute entsprechend den Regelungen der neuen „Hinweise für Radschnellverbindungen“ (H RSV 2021) der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen auszubauen.

Weitere Unterlagen und Informationen dazu finden Sie auf der Projektseite des Landesbetriebes:

L231: Radvorrangroute Horbacher Straße in Aachen | Straßen.NRW